Jeden Tag ein neues Wundertool, wer kennt sie nicht?
- Soziales Web
- Blogs
- Podcasts
- Tagging /Folksonomy
Doch bevor man die "Instrumente" des Sozialen Webs bzw. Social Software verstehen und benutzen kann, muss man sich über den Begriff des "Sozialen" im Rahmen der IT im Klaren sein:
Soziale Software unterstützt die menschliche Kommunikation, Interaktion und Kollaboration innerhalb von Computernetzwerken aller Arten und Größen. Erstmalig ist der Begriff im Zuge der Einführung von Blogs (Weblogs) und WIKIs im Jahre 2002 aufgetaucht. Das System sollte dem Aufbau und der Pflege sozialer Netzwerke (Communities) dienen. Dabei wird stark auf Eigendynamik und Selbstorganiation vertraut.
Populäre Systeme sind Blogs, Wikis, Foren und auch Networking-Sites wie www.openbc.de . Weblogs (blogs) sind im engsten Sinn "Onlinetagebücher" welche mit Bilder und anderem medialen Content gespickt werden können.
Podcasts sind, wie Blogs, sehr subjektspezifisch; das bedeutet, dass einzelne Individuen über Themen berichten, die sie persönlich besonders stark interessieren. Podcasts (Konglomerat aus dem Englischen für "senden" und "Rundfunk") sind quasi gesprochene Weblogs zum Anhören.
Neu im Zusammenhang des "Sozialen Webs" sind sogenannte Tagging oder Folksonomy Mechanismen. Tagging bedeutet: "Einfache Indexierung durch Individuen in Comunities". Personen bewerten Einträge (Lesezeichen, Blogeinträge oder Fotos) in subjektiver Hinsicht. Durch dieses Rating (Bewertung) wird wiederum ein aussagekräftiger Index erstellt. Folksonomy bedeutet also "Gemeinschaftliches Indexieren durch Tagging".
All die noch so "tollen" Erungenschaften des Web 2.0 sollten aber in keinem Falle die zwischenmenschliche Kommuniktion und Interaktion von Individuen beeinflussen noch einschränken. Doch geht der Trend in diese Richtung ...